Areal Stammersdorf, Wien

Städtebau

  • Die Anlage ist durch den zentralen Grünraum geprägt, an welchen sich im Norden und Süden offene Baustrukturen angliedern. Diese haben jeweils ein eigenes autofreies, von Westen nach Osten verlaufendes internes Erschließungssystem in Form einer Spielstraße, dass in die zentrale Grünfläche mündet. Es entsteht eine Hierarchie von Plätzen, Flanierbereichen, Spielfächen und Wegen, die zur Belebung des Quartiers beitragen. Für Bauplatz 1 ist wesentlich, dass der nördliche Rand einer anrainerfreundlicheren Lösung zugeführt werden soll. Ein Freispielen von Bauvolumen wird thematisiert. Die vorhandene Ost-West-Verbindung wird durch eine Durchlässigkeit der Bebauung auf der Nord-Süd-Achse ergänzt – speziell im Bereich der Inge-Konrad-Straße, wo der Bebauungsplan derzeit einen geschlossenen Blockrand vorsieht. Dieser stellt in Bezug zu den Bestandsbauten eine städtebauliche Barriere dar. Im Gegensatz dazu öffnen in der Überarbeitung drei freistehende Baukörper Zwischenräume, die das Blickfeld auf die zentrale Parkfläche freigeben. Durch Abrücken des Bauvolumens nach Süden wird zusätzlich der Straßenraum erweitert. Eine Baumreihe vermittelt zwischen den niedrigen Bestandsgebäuden und dem höheren Baukörper im Süden.

Informationen

Wettbewerb
Stammersdorf, 1210 Wien - 2010
(dialogorientiertes Wettbewerbsverfahren)
(1. Platz)

Bruttogrundfläche:
ca. 105.000 m²