Berufsschule Embelgasse, Wien

Lernen

  • Städtebaulich im wesentlichen durch die Widmung definiert, soll das Gebäude als Schule ablesbar sein und sich von den umgebenden Wohnhäusern unterscheiden. Ein Haus aus „einem Guss“ mit einem sehr transparenten, offenen Erdgeschossbereich und großzügigen Fensterbändern bietet Einblick in die Aktivität des Schulbetriebes in den oberen Geschossen und spiegelt Weltoffenheit bzw. die Rolle der Schule in Bezug zur Gesellschaft. Entsprechend bieten Mehrzweckraum, Infopoint mit Buffetbereich, Frontoffice und der über Lufträume bzw. Oberlichtelemente mit dem Erdgeschoss vernetzte Gymnastikraum, den direkten Bezug zur Öffentlichkeit. Der über das Foyer, unabhängig vom Schulbetrieb, erschlossene Sportbereich ist als Mehrzwecksaal wahlweise zuschaltbar. Damit wird das Erdgeschoss auch für externe Nutzungen flexibel verwendbar.

    Im Schulbetrieb bietet der räumliche Zusammenhang von Mehrzweckraum, Infopoint und Buffetbereich und den beiden Höfen eine großzügige Kommunikationsfläche für Pausen und Freizeit. Um der Forderung nach einer zukunftsorientierten und realitätsnahen Umsetzung des pädagogischen Konzeptes gerecht zu werden, wurde die herkömmliche zweihüftige Organisation der Klassenbereiche verworfen. Stattdessen werden die Ränder mit einer nutzungsneutralen Zone besetzt, die in Anlehnung an Kombi- oder Großraumbüros eine Zone für konzentriertes Arbeiten und eine zentrale Zone für Kommunikation und Infrastrukturen schafft. Je zwei „Klasseneinheiten“ sind getrennt oder gemeinsam bespielbar.

Informationen

Wettbewerb
Berufsschule Embelgasse, Wien, Austria - 2011

Adresse:
Embelgasse 46-48, 1050 Wien

Nutzfläche:
3.900 m²