Stadtportal, München

Büro und Gewerbe

  • Geprägt durch den S-förmigen Straßenverlauf der Einsteinstraße entsteht eine starke Dynamik des neu zu definierenden Straßenraumes. Sowohl der Bereich "nördlich der Einsteinstraße", wie auch der "südlich der Einsteinstraße" sollen als Ensemble auf diese Situation reagieren und auf eine zeitgemäße Interpretation des Themas Stadteinfahrt abzielen. Es ist ein Maßstab zu definieren, der einerseits der Bedeutung eines Stadtportals entspricht, andererseits die Übergangssituation zwischen der Struktur der Gewerbezone im Osten und der innerstädtischen Blockrandbebauung im Westen bewältigt. Aus diesem Grund wurde typologisch eine Kombination aus Solitärbauten und straßenbegleitenden Sockelbereichen gewählt.

    Die Solitärbauten stellen die Hauptgebäude und Imageträger von LHM, BTI und Zurich AG dar und entsprechen im Maßstab mit Höhen zwischen 50 und 68 Metern den für München typischen "kleinen" Hochhäusern (z.B. altes technisches Rathaus, Technisches Rathaus, Mercedes Erlebnis- und Designcenter). Die straßenbegleitenden 3- bis 4-geschossigen Sockelzonen definieren den unmittelbaren Straßenraum. Sie bilden einerseits die Basis der vertikalen Solitärbauten, andererseits setzt dieses Element - zu einem in den Straßenraum ragenden Bauteil transformiert - einen horizontalen städtebaulichen Akzent.

Informationen

Ideenwettbewerb
Stadtportal München-Ost-Bogenhausener Tor,
Vogelweideplatz, Deutschland - 2009
(städtebaulich, landschaftsplanerisch)