Wissenschaftsquartier, Magdeburg

Städtebau

  • Eine Industriebrache im ehemaligen Handelshafen (künftig „Wissenschaftshafen“), umgeben von einigen unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden, ist Ausgangspunkt der Überlegungen. Die derzeitige Identität des Ortes wird durch die Speichergebäude und den ca. 1 km langen Handelshafen geprägt.

    Ziel war es, in industriehistorisch determiniertes Gebiet einzugreifen, stadträumliche Problemzonen zu reparieren, Barrieren zu eliminieren (Überdeckung der Sandtorstraße, Gustav-Adolf-Straße im Bereich Universität für PKW-Verkehr sperren), damit ein urbaner Landschafts-Boulevard als Bindeglied zwischen Universität und neuem Wissenschaftshafen entstehen kann. Entstehen soll ein Individualverkehrsfreier Campus, dazu werden die zahlreichen, ungeordneten Parkplatzflächen in (Hoch-)Garagen in den Randzonen verlagert.

Informationen

Realisierungswettbewerb
Wissenschaftsquartier, Magdeburg, Deutschland - 2009
(städtebaulich)

Sonstiges:
In Kooperation mit Architekt Podsedenzek